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GENIE® ARBEITSBÜHNEN MIT ENORMER REICHWEITE UND PRÄZISION FÜR INNOVATIVES MÜLLVERBRENNUNGSKRAFTWERK IN DÄNEMARK

 

Roosendaal (Niederlande), 14. November 2016 – In einem weltweit einzigartigen Ansatz, das Müllaufkommen und die Nutzung fossiler Energiequellen zu reduzieren baut das Amager Ressource Centre (ARC) – ein Gemeinschaftsunternehmen fünf dänischer Kommunen – ein hochmodernes Müllverbrennungskraftwerk in Kopenhagen, die „Amager Bakke“. Dieses imposante Bauwerk nach den Entwürfen des renommierten dänischen Architekten Bjarke Ingels wird die benachbarte 45 Jahre alte Vorgängeranlage ersetzen, die nach Fertigstellung des neuen Projekts abgerissen werden soll. Bei der Eröffnung im Jahr 2017 soll Amager Bakke in der Lage sein, das Müllaufkommen der Stadt von jährlich rund 400.000 t in Strom und Wärme für über 170.000 Haushalte umzuwandeln. Außer für die Verwandlung von „Abfall in Gold“ wird die Anlage auch zur Freizeitgestaltung genutzt – eine 85 Meter hohe Skipiste soll vom höchsten Punkt des Daches aus bis auf Bodenniveau führen.

 

Auf den ersten Blick jedoch fällt die beeindruckende Aluminium-Kassentenstruktur mit Fensteroptik ins Auge, die die gesamten 26.000 m² Außenfläche des Gebäudes bekleidet: für die Konstruktion, die Herstellung und schließlich die Installation dieser Fassade zeichnet das tschechische Spezialunternehmen Sipral verantwortlich. Um den erfolgreichen Abschluss dieses komplexen Montageprojekts innerhalb eines engen Zeitplans zu gewährleisten, setzte Sipral drei Genie® Arbeitsbühnen ein, die sich aufgrund ihrer eindrucksvollen Reichweite, Präzision und Sicherheit bei Arbeiten in der Höhe bewährt haben.

 

Effizienz und Sicherheit

Die enorme Größe der Anlage, das außergewöhnliche Design sowie die aufwändige Montage der Fassade erforderten fachlich versierte Unterstützung. „Wir wandten uns an Kranpunkten, ein führendes Vermietunternehmen in Skandinavien, der über eine breite Palette an Zugangstechnik verfügt, einen herausragenden Service bietet und besonderen Wert auf Sicherheit legt“, berichtet Michal Prokop, Projektmanager bei Sipral. Die Empfehlung der Experten lautete, drei Genie Arbeitsbühnen einzusetzen: eine Genie SX-180 Super Boom Teleskoparbeitsbühne mit einer Arbeitshöhe von 57 m und einer seitlichen Reichweite von 24,4 m sowie zwei Genie Z™-135/70 Gelenkteleskoparbeitsbühnen mit einer Arbeitshöhe von 43 m, einer seitlichen Reichweite von 18,03 m und einer beeindruckenden übergreifenden Höhe von 23,01 m.

 

Komplexes Projekt mit engem Zeitplan

Im Inneren der Anlage waren bereits mächtige Behälter und zahllose lange Rohrleitungen verbaut worden. Daher musste Sipral die Fassadenkomponenten von außen am Gebäude anbringen. „Schon die einzigartige Architektur dieses Gebäudes ist eine Herausforderung. Keine Wand ist völlig gerade und die Neigung des Daches variiert zwischen 14° und 20°. Da wir auf der Außenseite arbeiten mussten, kamen noch die Wetterbedingungen hinzu, die in Dänemark vor allem im Winter recht ungemütlich und stürmisch sein können,“ berichtet Michal Prokop. Doch damit nicht genug: Da sich die Erstellung des Gebäudes verzögert hatte, mussten wir nach zwei Dritteln Projektfortschritt feststellen, dass uns zur Fertigstellung der Fassade nur noch acht Monate blieben.“

 

Optimale Maschinen für die Aufgabe

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, setzte Sipral gemeinsam mit den drei Genie Arbeitsbühnen eine einzigartige Kombination aus sechs Mastkletterbühnen und zwei eigens gefertigten Schienenhubsystemen ein. Vom Boden und vom Dach aus wurden die Maschinen für den Hub, das Absenken und das Anbringen der jeweils 1,5 Tonnen schweren Elemente eingesetzt, aus denen der innere Teil der Fassade zur Wärme- und Schalldämmung sowie zur Wasserabdichtung besteht. Anschließend folgte die zweite und abschließende Phase dieses Prozesses: 3.250 Aluminium-„Kassetten“ mit einem Gewicht von jeweils 80 kg mussten zur Herstellung der dekorativen Außenfassade positioniert und montiert werden.

 

Sipral war bewusst, dass seine Mitarbeiter eine effiziente und zuverlässige mobile Zugangslösung benötigten, um rasche Fortschritte zu erzielen und so die Aufgabe innerhalb des Zeitplans bewältigen zu können. „Amager Bakke ist ein äußerst komplexes und großes Bauwerk“, erläutert Michal Prokop. „Die Genie Arbeitsbühnen waren Erfolgsgarant dafür, dass unser Team an allen Seiten und Winkeln der Fassade einen einfachen Zugang für hoch präzise Positionierung erhielt, ebenso wie die für ein sicheres Arbeiten erforderliche Stabilität.“

 

Genie Arbeitsbühnen: stabil, präzise und einfach zu bedienen

Ausgestattet mit dem bewährten Genie X-Chassis™, das für kompakte Transportabmessungen und herausragende Stabilität – auch in extremen Höhen – sorgt sind die Genie SX-180 und die beiden Genie Z-135/70 etwa ein Jahr lang auf der Baustelle im Einsatz. „Die Bauteilgleichheit der Maschinen, insbesondere der Joystick-Steuerungssysteme, bedeutete, dass sie nicht nur äußerst einfach, präzise und sanft zu bedienen sind, sondern auch, dass unsere Teams unabhängig vom jeweiligen Modell sicher und effizient arbeiten konnten. Selbst bei schwierigeren Windverhältnissen kamen wir gleichmäßig und zügig voran“, berichtet Michal Prokop.

 

Beeindruckende Reichweite und Präzision

Mit den Genie Z-135/70 Gelenkteleskoparbeitsbühnen konnten wir selbst schwierigste Einsatzorte mit Leichtigkeit erreichen“, fährt Michal Prokop fort und lobt insbesondere die übergreifende Höhe der Maschinen sowie die sanften Bewegungen des dreiteiligen Gelenkauslegers mit dem um 110° vertikal schwenkbaren, von 3,66 m auf 6,10 m teleskopierbaren Jib-Extend™ Korbarm.

 

Bei Arbeiten in Höhen bis zu 57 m war die Genie SX-180 Teleskoparbeitsbühne enorm wertvoll – nicht zuletzt dank kontinuierlichem 360º-Schwenkbereich des Oberwagens und großzügiger, um 160° drehbarer 2,44-Meter-Plattform mit 340 kg Tragfähigkeit. Auf ihr finden 2 Personen mit Werkzeugen bequem Platz. Die hohe Teleskopiergeschwindigkeit der Genie SX-180 ermöglicht das Erreichen der maximalen Höhe in nur fünf Minuten – ein wichtiger Aspekt angesichts der knappen Zeit.

 

Michal Prokop zieht Bilanz nach einem Jahr Dauereinsatz auf der Baustelle: „Alle drei Genie Maschinen waren äußerst zuverlässig und konnten unsere Anforderungen in Bezug auf Funktionen, Mobilität und Sicherheit trotz des anspruchsvollen Einsatzes voll und ganz erfüllen.“

 

Im Sommer 2017 steht Sipral, die auch im Bereich moderner Zugangssysteme ausgewiesene Experten sind, der nächste Schritt in diesem Projekt bevor: der Bau der Zufahrtsrampe der Anlage.

 

Über Sipral

Sipral wurde 1991 in Prag gegründet und ist als Unternehmen in Privatbesitz in ganz Europa tätig. Spezialgebiete sind insbesondere innovative Bautechnologien mit Schwerpunkt auf Glasstrukturelementen etwa für verglaste Außenfassaden und Konstruktionen im Gebäudeinneren, feuerbeständige und speziell angefertigte Elemente aus Glas und Leichtmetallen sowie komplexe Lösungen mit Fenstern, Türen, Oberlichtern, verglasten Innentrennwänden sowie Sonnenschutz und Zugangssystemen. Das Portfolio des Unternehmens weist über 300 erfolgreich abgeschlossene große und kleine komplexe Projekte aus, die in enger Zusammenarbeit mit weltweit renommierten Architekten wie Ricardo Bofill, Frank O. Gehry, Eva Jiřičná, Jan Kaplický, Jean Le Lay und Richard Meier durchgeführt wurden. Derzeit ist Sipral bei Bauvorhaben in London, Paris, Kopenhagen und Prag tätig. Weitere Informationen zu Sipral finden Sie unter www.sipral.com.

 

Über Kranpunkten

Kranpunkten mit seiner Zentrale in Förslöv und sechs Niederlassungen in ganz Schweden verfügt über eine Flotte von rund 2.600 Maschinen für die Hub- und Zugangstechnik sowie ein erfahrenes und technisch versiertes Team. Das Unternehmen ist auf Maschinenvermietung und Bedienerschulung spezialisiert und betreut Kunden im Bausektor und einer Reihe weiterer Branchen. Weitere Informationen unter www.kranpunkten.com

 

Über Amager Bakke

Beeindruckende Abmessungen des Gebäudes: Länge 200 m, Breite 70 m, Höhe inkl. Schornstein 124 m. Die Anlage versorgt mindestens 50.000 Haushalte mit Strom und 120.000 Haushalte mit Fernwärme. Sie nutzt über 100% des Energiegehalts der Brennstoffe, hat einen elektrischen Wirkungsgrad von 28% und senkt im Vergleich zur Vorgängeranlage die Schwefelemissionen um 99,5% sowie die Stickstoffemissionen auf ein Zehntel. Ab 2017 soll das Kraftwerk des Amager Ressource Centers 70 Tonnen Müll pro Stunde thermisch verwerten. Zum Gebäude gehört eine öffentlich zugängliche künstliche Skipiste, die mit Startpunkt in 85 m Höhe auf dem Hauptgebäude über die gesamte Dachfläche bis hin zum Boden verläuft.

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