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GENIE UNTERSTÜTZT DIE TECHNIKTALENTE VON MORGEN

Studenten des Lycée René Cassin in Frankreich entwickeln einen
Simulator der Genie® ZX™-135/70 Gelenkteleskoparbeitsbühne

 

 

Chartres, Frankreich, 24. August 2016 – Bereits bei Einführung der Marke vor 50 Jahren lag Genie die Zukunftsgestaltung „Building the Future“ im Blut. Dies gilt sowohl für die Maschinen, für Investitionen in neue Technologien und Antriebstechnik als auch für die Weiterentwicklung bewährter Servicelösungen zur Optimierung der Investitionsrendite der Genie Kunden.

 

Auch bei der Ausbildung der nächsten Generation junger Talente lässt Genie sich davon leiten: Sie sind unverzichtbar für die Branche der Zugangstechnik von morgen. Beispielhaft hierfür sei die „Genie Academy“ genannt, ein 2014 in Großbritannien gestartetes Schulungsprogramm für Zugangslösungen.

 

Ein weiteres Beispiel ist die enge Zusammenarbeit, die sich bei Projekten für relevante Studienfächer zwischen dem Genie Team sowie Lehrern und ihren Schülern entfaltet. So entstand jetzt der Simulator für die Genie® ZX™-135/70 Gelenkteleskoparbeitsbühne, der beste Aussichten hat, den technischen Schulungsbereich zu revolutionieren: Er wurde von zwei BTS*-Studenten der Fachrichtung Wartung und Kundendienst für Tiefbau- und Umschlagmaschinen des Lycée René Cassin in Mâcon in Frankreich entwickelt. Unterstützt wurden die beiden von Vincent Vaché, Technical Services Manager, Terex AWP, EMEAR (Europa, Naher Osten, Afrika und Russland), sowie von David Petitjean, Technical Trainer bei Genie Frankreich.

 

An dem Projekt, das im zweiten Studienjahr stattfand, waren auch Studenten aus dem zweiten Jahr der Fachrichtung Stahlbau der selben Schule beteiligt.

 

Eine grundsätzliche Überlegung gab den Anlass für das Projekt: Diese Arbeitsbühne, die mit 43 m die größte Arbeitshöhe unter allen Genie Gelenkteleskoparbeitsbühnen aufweist, steht nicht unbedingt bei allen Schulungen vor Ort zur Verfügung. Selbst wenn dies der Fall ist: Manche Funktionen wie etwa die Kalibrierung der Winkelsensoren oder die Fehlersuche können nicht demonstriert werden. Ganz anders bei einem Simulator!

 

Die Idee entstand erstmals im Mai 2013, als mit finanzieller Unterstützung des Regionalrats der Bourgogne-Region eine Genie Z™-45/25 Gelenkteleskoparbeitsbühne für die Schule angeliefert wurde, um den Studenten ein Kennenlernen der Genie Arbeitsbühnen zu ermöglichen. Das Simulator-Projekt wurde anschließend im September 2014 gestartet, 2015 waren alle Spezifikationen und Anforderungen festgelegt.

 

Technisch gesehen besteht der Simulator aus zwei Komponenten: einem elektronischen und einem mechanischen Teil. Die Mechanik umfasst ein Arbeitsmodell des dreiteiligen Auslegers der Arbeitsbühne, das die Bewegungen der Auslegersegmente simuliert. Diese werden wiederum durch die zweite Simulatorkomponente gesteuert: ein elektronisches Bedienpult.

 

Wichtige Projektstationen der Jahre 2015 und 2016 waren zunächst Forschungs- und Entwicklungsphasen, die Umsetzung von Verkabelung und Steuerungssystem und die Vorstellung der Projektfortschritte beim Genie Technical Summit in Disneyland® Paris, gefolgt von der Planung und Fertigstellung der Energieversorgung sowie der Ausstellung des Simulatormodells in der Endphase seiner Entwicklung bei der bauma 2016 in München.

 

Für die Studenten stellte dieses Projekt eine einzigartige Gelegenheit dar, die Arbeitsbühnenbranche kennenzulernen und direkte Erfahrungen in den Bereichen Wartung, Schulung und Kundendienst zu sammeln. Gerne stellte Genie die fortwährende Unterstützung seines Teams und auch alle erforderlichen Komponenten zur Verfügung. So erhielten die Studenten einen vollständigen Überblick über alle Aspekte ihres Studienprojektes, das sie erfolgreich zum Abschluss bringen konnten.

 

Laut Vincent Vaché auch für Genie ein Gewinn: „Das Projekt hat uns ermöglicht, unsere Fähigkeiten und Erfahrungen an die jungen Leute weiterzugeben, welche die Weiterentwicklung der Zugangstechnik zukünftig vorantreiben werden. Der Simulator ist ein perfektes Beispiel für das Ergebnis der engen Zusammenarbeit zwischen unserer Marke und den Schulen. Das ermutigt uns sehr, ähnliche Initiativen weiter voranzutreiben, die derzeit erwogen werden.“

Im Oktober dieses Jahres wird der Simulator für Schulungen verfügbar sein. Dann wird er zum europäischen Distributionszentrum von Genie (EDC) in Roosendaal, Holland, transportiert, wo ihn das Genie Schulungsteam für technische Schulungsprogramme einsetzt.

 

*BTS (Brevet de Technicien Supérieur): Abschlussdiplom einer zweijährigen Berufsfachausbildung.          

        

 

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