Nachrichten und Berichte

GENIE® ZX™-135/70 TELESKOPARBEITSBÜHNE VON OBERMAIR ERMÖGLICHT
HÖCHSTE PRÄZISION BEI
NEUANSTRICH DES HISTORISCHEN WAPPENTURMS
IN VÖCKLABRUCK, ÖSTERREICH

 

Für die Renovierung des Glockenturms und die Wiederherstellung des Anstrichs des südlichen, „unteren“ mittelalterlichen Stadtturms von Vöcklabruck in Oberösterreich empfahl das Vermietunternehmen Obermair Transporte-Erdbau GmbH, System Lift-Partner aus Schwanenstadt diesen Sommer dem beauftragten Malermeister Daniel Zauner und seinem Team den Mieteinsatz der Genie® ZX™-135/70 Gelenkteleskoparbeitsbühne.

 

Die im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnte Stadt Vöcklabruck wird noch heute als das „Tor zum Salzkammergut“ bezeichnet – ein Name, der auf die nahe gelegenen Salzbergwerke zurückgeht, die ab dem 13. Jahrhundert unter der Dynastie der Habsburger betrieben wurden. Zu dieser Zeit unterhielt Vöcklabruck enge Beziehungen zu Kaiser Maximilian I., der die Zugänge zur Stadt mit zwei Tortürmen verstärkte. Neben einem ähnlichen Bauwerk an der gegenüberliegenden Seite des Platzes stellt der 36 m hohe sogenannte „Untere Stadtturm“ mit dem Wappen des Kaisers und Fresken aus dem 15. Jahrhundert bis zum heutigen Tag einer der wenigen Zugänge zum historischen Stadtzentrum dar.

 

Die Herausforderung: ein straffer Zeitplan bei enger Zufahrt

Entsprechend dem ungewöhnlichen Einsatzort war hier eine Maschine erforderlich, die einerseits eine ausreichende Arbeitshöhe und seitliche Reichweite für den Zugang zu Vorder- und Seitenfassaden des an andere Gebäude angrenzenden Turms bietet, andererseits aber auch schmal genug ist, um durch den nur 2,60 Meter breiten Eingang zum Platz hindurch zur rückwärtigen Fassade zu gelangen. Abgesehen von den örtlichen Einschränkungen zwang eine ungünstige Wettervorhersage den Malerbetrieb, die Aufgabe innerhalb eines Zeitfensters von nur drei Tagen zu erledigen – bis dahin musste die Farbe gut durchgetrocknet sein, da schwere Regenfälle erwartet wurden.

„Der Einsatz war mit seinen verschiedenen Anforderungen eine besondere Herausforderung. Es  war ein Gerät mit großer Arbeitshöhe und seitlicher Reichweite nötig, das aber kompakt genug sein musste um durch das enge Stadttor durchfahren zu können. Da wir in drei Tagen fertig sein mussten, war neben dem Zeitfaktor höchste Effizienz entscheidend“, berichtet Ernst Hadinger, Leiter der Bühnenabteilung bei Obermair.

 

Die Anforderungen: große Reichweite, schneller Aufbau und kompakte Bauweise

Neben ihrer relativ kompakten Bauweise und geringen Breite von 2,49 m bietet die Genie ZX-135/70 Arbeitsbühne besondere Ausstattungsmerkmale, die für mehr Effizienz und Produktivität sorgen. Gerade bei diesem speziellen Einsatz zeigte sich, dass das Aufstellen der Maschine dank des patentierten Genie® XChassis™ Systems mit seinen zügig ein- und ausfahrbaren Achsen deutlich schneller und einfacher zu bewältigen ist. Mit dem Genie® FastMast™ System lässt sich der Ausleger bei vollständig angehobenem Sekundärausleger von der vollen Arbeitshöhe auf unter Bodenniveau und von dort erneut auf volle Höhe bringen. Dies steigert die Produktivität und spart wertvolle Zeit.

Nach Anlieferung der Arbeitsbühne per Standard-Tieflader und entsprechender Einweisung machte sich das Malermeisterteam mit der Maschine vertraut und war schon bald startbereit. Mit ihrer maximalen Arbeitshöhe von 43 m und ihrer seitlichen Reichweite von bis zu 21,3 m verhalf die ZX-135/70 Gelenkteleskoparbeitsbühne dem Malermeister Daniel Zauner zu genau der Flexibilität, die für sein effizientes und sicheres Arbeiten notwendig war. Die kompakte Bauweise der Maschine brachte auch den zusätzlichen Vorteil, dass der Verkehr während der Arbeiten weiterhin fließen konnte.

 

Nach erfolgreichem Abschluss der Arbeiten an der Vorderseite des Gebäudes bereitete das Malerteam die Maschine auf die Durchfahrt durch das Turmtor vor, um die Aufgaben auf der platzseitigen Fassade zu beginnen. Weiterhin sollte dort noch eine Dachkontrolle erfolgen

 

Perfekt für Malerarbeiten: einfaches Positionieren & schnelles Ausfahren des Korbarms

Für die erfolgreiche Bewältigung dieser Präzisionsaufgabe konnte sich das Malermeisterteam auf die ZX-135/70 Arbeitsbühne verlassen, die sich äußerst einfach und flexibel positionieren lässt. Aufgrund der einfachen Bedienung des neuen Plattformbedienpults mit Kippschaltern, einer Touch-Membran und Hall-Effekt Joysticks konnten sich die Malern bei diesem Einsatz ganz auf Ihre Malerarbeiten konzentrieren.

Neben der Arbeitshöhe, der großen Reichweite und der übergreifenden Höhe sorgte auch der serienmäßige selbstaufrichtende Korbarm mit seiner Länge von 3,7 bis 6,1 m für zügiges und komfortables Arbeiten.

Komplexe Aufgabe – erfolgreich gelöst

„Der Turmdurchgang ist nicht nur extrem schmal, sondern auch sehr niedrig und verläuft in einer Kurve”, erklärt Ernst Hadinger. „Wir mussten unbedingt schnell hindurchkommen, um den Verkehr zum Stadtzentrum nicht zu blockieren. Mit einem Mann an der Steuerung und einem zweiten, der den Verkehr regelte, wickelten wir den komplexen Vorgang innerhalb weniger Minuten völlig reibungslos ab. In Summe war die ZX-135/70 das ideale Gerät für diesen Einsatz. Mit einer Lkw-Arbeitsbühne oder ähnlichen, breiteren Maschine wäre das unmöglich gewesen“, erläutert Ernst Hadinger.

 

Am dritten Tag erstrahlte der „untere“ Wappenturm wieder wie neu im frischen, traditionellen Rot und Weiß der österreichischen Landesfarben – ganz nach Zeitplan.

 

Über die Genie® ZX-135/70 Gelenkteleskoparbeitsbühne

Die ZX-135/70 Gelenkteleskoparbeitsbühne, Nachfolgemodell der Genie Z™-135, bietet eine maximale Arbeitshöhe von 43 m, eine seitliche Reichweite von 21,3 m und eine kompakte Maschinenbreite von 2,49 m. Gemeinsam mit dem überarbeiteten Genie XChassis und dem neuen Genie FastMast sorgen diese Merkmale für schnelleres und einfacheres Arbeiten. Die verbreiterte Basiskonstruktion der ZX-135/70 senkt bei ausgefahrenen Achsen den Bodendruck um 30% gegenüber dem Vorgängermodel und ist mit Achsen in soliden Kastenprofilen ausgestattet, die auf vertikalen Drehbolzen ruckfrei von 2,49 m auf eine Breite von bis zu 5,03 m ausschwenken. Damit kann die Arbeitsbühne an die entsprechenden Baustellensituationen angepasst werden. Neben 160° Plattform-Schwenkbereich und dem kontinuierlichen 360º-Schwenkbereich des Oberwagens für schnelles und einfaches Positionieren verfügt die ZX-135/70 Gelenkteleskoparbeitsbühne über die Lenkarten: Allradlenkung (koordiniert), Lenkung der Vorder- oder Hinterachse und Krebsgang für optimale Manövrierfähigkeit auf jeder Baustelle.

 

Alle Maschineneinstellungen werden aufgezeichnet und zentral auf einer einzelnen Speicherkarte an der Bodensteuerung gespeichert. Die ZX-135/70 bietet einen erleichterten Service-Zugang über mehrere Wartungspunkte und kann so langfristig produktiv und verlässlich gewartet werden. Außerdem verfügt dieses aktualisierte Modell jetzt nicht nur über neue, qualitativ hochwertige Schlauch- und Hydraulikschutzvorrichtungen, sondern ist auch mit einer verstärkten, selbsttragenden Kabelführung mit Schlauch- und Kabelhalterungen ausgestattet, wodurch Plattformoptionen wie die robuste Schweißausrüstung, Schweißkabel, Arbeitsscheinwerfer und/oder Druckluftleitungen unterstützt werden.

 

Über Obermair Transporte-Erdbau GmbH

Obermair Transporte-Erdbau GmbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit Sitz in Schwanenstadt, Oberösterreich. In den Tätigkeitsbereichen Sonder- und Schwertransport, Kranarbeiten,  Arbeitsbühnenvermietung und Erdbau zeichnet sich die Firma Obermair als verlässlicher und flexibler Partner bei der Entwicklung von Lösungen für den individuellen Bedarf seiner Kunden aus. Seit 2006 ist die Firma Obermair System Lift-Partner.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.obermair-transporte.at.

image image

Foto links Die Genie® ZX-135/70 von Obermair im Einsatz für den Neuanstrich und Dachkontrolle des „Unteren Stadtturms“ in Vöcklabruck, Österreich

Foto rechts Das schnelle Ausfahren des Korbarms von 3,7 m auf 6,1 m sorgt für Flexibilität und höchste Präzision bei den anfallenden Malerarbeiten.

 

<< Nachrichten und Berichte